Nachtbaden in der Schwimmhalle

Vor einiger Zeit habe ich das Nachtbaden entdeckt. Es ist eine wunderbare Möglichkeit, Sport zu treiben und danach erschöpft ins warme Bett zu sinken. Mit vielen anderen teile ich mir eine Bahn. Sind es mehr als vier Personen in einer Bahn wird es schon richtig eng. Ich überlege schon, ob ich nicht auch das Tollenseseeschwimmen schaffen könnte?

Je später die Nacht, je leerer das Bad. Ab 22.00 Uhr habe ich die Bahn schließlich für mich alleine. Welch ein Komfort!

Und doch frage ich mich, ob das so sein muss? Wie kann es sein, dass das öffentliche Baden in die Nacht verlegt wird?

Vielleicht haben wir die Prioritäten bei der Planung der neuen Schwimmhalle bisher bisher falsch gesetzt. Wenn wir am Ende doch viel Geld in die Hand nehmen, muss es doch möglich sein, die Schwimmhalle so zu planen, dass die Öffentlichkeit deutlich mehr von diesem städtischen Bad hat. Und die auch früher am Tag entspannt schwimmen gehen kann.

Bis es soweit ist, werde ich in diesem kultigen Bad immer mal wieder nachts schwimmen gehen. Die Mitschwimmenden sind allesamt freundliche Menschen. Und die Bademeisterinnen und Bademeister sind immer sehr hilfsbereit. Ein großes Lob an den Service.

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